Drupal kann mehr. Jetzt muss es nur noch jemand erzählen.
Ein fester Termin jeder DrupalCon ist die Driesnote, die Keynote von Drupal-Gründer Dries Buytaert. Dieses Mal blieb bei uns vor allem ein Thema hängen, das zunächst gar nicht besonders technisch klingt: Drupal muss besser darin werden, über Drupal zu sprechen.
Interessant daran: Genau darüber haben wir intern schon häufiger diskutiert.
Für die Arbeit an Issues gibt es in der Drupal-Community seit Langem ein Credit-System. Sichtbar wird damit vor allem die technische Contribution. Wer Veranstaltungen organisiert, Wissen vermittelt, Menschen zusammenbringt oder Drupal kommunikativ voranbringt, trägt ebenfalls zum Projekt bei – diese Arbeit bleibt bislang aber deutlich stärker im Schatten.
Das soll sich mit dem Drupal Advocacy Program ändern. Dries rief die Community ausdrücklich dazu auf, mehr über Drupal zu berichten und die Entwicklung des Projekts sichtbarer zu machen.
Und das ist tatsächlich notwendig. Drupal hat sich technologisch in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt und ist beispielsweise bei der Integration von AI ausgesprochen weit. Die öffentliche Wahrnehmung hält damit nicht unbedingt Schritt.
Man muss nur bei Google „Is Drupal …“ eingeben und sich ansehen, was die Autovervollständigung daraus macht: „dead?“, „still relevant?“ und ähnliche Fragen.
Also gut, Dries. Wir haben verstanden. Hier ist unser DrupalCon Recap.