Kreativität braucht Freiraum. Auch im Agenturalltag.
Im kreativen Berufsalltag sieht das häufig anders aus. Wir arbeiten mit Zeitplänen, Budgets und klaren Erwartungen. Natürlich müssen am Ende Ergebnisse entstehen. Schließlich ist Gestaltung nicht nur Leidenschaft, sondern auch unser Beruf. Doch gerade dort, wo wir uns erlauben, Dinge auszuprobieren, entstehen oft die spannendsten Ideen.
Dieser Gedanke zog sich durch mehrere Vorträge des MDMF. Kreative, die neue Techniken testen, mit ungewöhnlichen Stilen spielen und sich bewusst auf unbekanntes Terrain wagen. Nicht immer mit einem konkreten Ziel vor Augen, sondern aus Neugier auf das, was entstehen könnte.
Gleichzeitig wurde deutlich, dass dafür im Arbeitsalltag nicht immer selbstverständlich Raum bleibt.
Auch bei BRANDCODE kennen wir diesen Spagat. Wir entwickeln Ideen, gestalten digitale Erlebnisse und setzen komplexe Projekte um. Dabei sind Erfahrung, Struktur und Effizienz wichtig. Aber wir wissen auch, dass gute Ideen nicht immer auf direktem Weg entstehen.
Deshalb versuchen wir ganz bewusst, uns Freiräume zum Experimentieren zu schaffen. Um neue Technologien kennenzulernen, gestalterische Ansätze zu hinterfragen oder einfach einmal etwas auszuprobieren, ohne das Ergebnis schon zu kennen.
Nicht jedes Experiment führt zu einer fertigen Lösung. Aber oft zu neuen Perspektiven, spannenden Erkenntnissen oder einem Ansatz, auf den wir sonst vielleicht nie gekommen wären. Manchmal ist der vermeintliche Umweg genau das, was uns kreativ weiterbringt.